Aktuelles
Am 06.09.2009 fand in Griebenow ein Benefizkonzert zu Gunsten der zu gründenden Stiftung Schwedisches Kulturerbe in Pommern statt.
Am 22.08.2009 wurden im Rahmen des Denkmaltages in Wolgast Führungen durch das Museum Wolgast, der sogenannten Kaffeemühle angeboten. Unser Vereinsmitglied Felix Schönrock ging dabei auf die neuen Erkenntnisse zur Baugeschichte ein, die unsere Inventarisierungsgruppe beim Probelauf im März 2007 und bei nachfolgenden Recherchen gewonnen hat.
Am 15.07. und 29.07.2009 waren Vertreter unseres Vereins in Falkenhagen. Das Gutshaus in der Nähe von Reinberg, Landkreis Nordvorpommern, stammt aus der Zeit um 1690/1700 und gehört zu den besterhaltenen Denkmalen schwedenzeitlicher Architektur in Vorpommern, ist aufgrund ungewöhnlicher Details sogar als einzigartig zu bezeichnen. Durch den Bauforscher Jens Christian Holst auf den Handlungsbedarf aufmerksam gemacht, erhielten wir vom Eigentümer die Erlaubnis, Haupthaus, Seitenflügel soweit unbewohnt und Wirtschaftshaus zu inventarisieren. Nach der ersten Vorortbegehung durch die Vereinsmitglieder Sybille von Raven, Georg Döll, Felix Schönrock und Michael Clavén werden Bestandsaufnahme vor Ort und Literaturrecherche jetzt von Felix Schönrock und Michael Clavén durchgeführt.
Das Kultusministerium Mecklenburg-Vorpommern stellt rund 109.000 Euro für die modellhafte Dokumentation und touristische Verwertung des Kulturerbes aus der Schwedenzeit zur Verfügung. Das Geld wird über das Exzellenz Förderprogramm (EFP) aus Mitteln des Zukunftsfonds M-V bereitgestellt. Der Projektantrag wurde unter Federführung des Historikers Prof. Dr. Jens E. Olesen von der Universität Greifswald, sowie des Fördervereins Schwedisches Kulturerbe in Pommern e.V. erarbeitet und eingereicht. Das Projekt soll bis 2010 laufen und anschließend auf weitere Regionen ausgedehnt werden. Ebenfalls im Mai 2009 ist ein neues Projekt angelaufen. An der Universität Greifswald konnten in Zusammenarbeit mit dem Verein zwei halbe Stellen für die erste Kampagne der Inventarisierung geschaffen werden. In zwei Jahren soll als Modellprojekt der Landkreis Ostvorpommern inventarisiert werden. Nach ersten Recherchen und Vorortbegehungen sind 50 Objekte ausgewählt worden, welche näher untersucht werden sollen. Unser Förderverein wird dabei Unterstützung durch den Projektkoordinator auf dem Gebiet der Bauforschung geben.
Ab Mai 2009 wurde dem Förderverein eine befristete Stelle für einen Projektkoordinator durch die ARGE Greifswald bewilligt. Aufgabe des Koordinators ist es, den Kontakt mit dem LEAD-Partner unseres Inventarisierungsprojektes, der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, speziell dem Lehrstuhl für Nordische Geschichte am Historischen Institut, aufrecht zu erhalten. Außerdem vertritt er die Interessen des Vereins auch in der Zusammenarbeit mit anderen Partnern und den Behörden. Aufgabe des Projektkoordinators ist es, gemeinsam mit dem LEAD-Partner einen Antrag auf Mittel der Europäischen Union für das Inventarisierungsprojekt „The Swedisch Cultural Heritage in Pomerania, Documentation and Cultural Marketing“(Förderprogramm „South Baltic Cross Border Co-operation“) zu erarbeiten. Dabei werden die vom Verein bereits ehrenamtlich erarbeiteten Grundlagen in das Projekt einfließen. Der Projektkoordinator wird sowohl bei der Vorbereitung der Bestandsaufnahme als auch in der ersten Phase der Durchführung die am Projekt beteiligten Partner durch seine Kenntnisse auf dem Gebiet der Baugeschichte beraten und unterstützen. Die Stelle wurde mit unserem langjährigen Mitglied Michael Clavén besetzt. Sie ist zunächst bis zum Jahresende befristet. Wir hoffen, diese verlängert zu bekommen.
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Am 15.07. und 29.07.2009 waren Vertreter unseres Vereins in Falkenhagen. Das Gutshaus in der Nähe von Reinberg, Landkreis Nordvorpommern, stammt aus der Zeit um 1690/1700 und gehört zu den besterhaltenen Denkmalen schwedenzeitlicher Architektur in Vorpommern, ist aufgrund ungewöhnlicher Details sogar als einzigartig zu bezeichnen. Durch den Bauforscher Jens Christian Holst auf den Handlungsbedarf aufmerksam gemacht, erhielten wir vom Eigentümer die Erlaubnis, Haupthaus, Seitenflügel soweit unbewohnt und Wirtschaftshaus zu inventarisieren. Nach der ersten Vorortbegehung durch die Vereinsmitglieder Sybille von Raven, Georg Döll, Felix Schönrock und Michael Clavén werden Bestandsaufnahme vor Ort und Literaturrecherche jetzt von Felix Schönrock und Michael Clavén durchgeführt.
Das Kultusministerium Mecklenburg-Vorpommern stellt rund 109.000 Euro für die modellhafte Dokumentation und touristische Verwertung des Kulturerbes aus der Schwedenzeit zur Verfügung. Das Geld wird über das Exzellenz Förderprogramm (EFP) aus Mitteln des Zukunftsfonds M-V bereitgestellt. Der Projektantrag wurde unter Federführung des Historikers Prof. Dr. Jens E. Olesen von der Universität Greifswald, sowie des Fördervereins Schwedisches Kulturerbe in Pommern e.V. erarbeitet und eingereicht. Das Projekt soll bis 2010 laufen und anschließend auf weitere Regionen ausgedehnt werden. Ebenfalls im Mai 2009 ist ein neues Projekt angelaufen. An der Universität Greifswald konnten in Zusammenarbeit mit dem Verein zwei halbe Stellen für die erste Kampagne der Inventarisierung geschaffen werden. In zwei Jahren soll als Modellprojekt der Landkreis Ostvorpommern inventarisiert werden. Nach ersten Recherchen und Vorortbegehungen sind 50 Objekte ausgewählt worden, welche näher untersucht werden sollen. Unser Förderverein wird dabei Unterstützung durch den Projektkoordinator auf dem Gebiet der Bauforschung geben.
Ab Mai 2009 wurde dem Förderverein eine befristete Stelle für einen Projektkoordinator durch die ARGE Greifswald bewilligt. Aufgabe des Koordinators ist es, den Kontakt mit dem LEAD-Partner unseres Inventarisierungsprojektes, der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, speziell dem Lehrstuhl für Nordische Geschichte am Historischen Institut, aufrecht zu erhalten. Außerdem vertritt er die Interessen des Vereins auch in der Zusammenarbeit mit anderen Partnern und den Behörden. Aufgabe des Projektkoordinators ist es, gemeinsam mit dem LEAD-Partner einen Antrag auf Mittel der Europäischen Union für das Inventarisierungsprojekt „The Swedisch Cultural Heritage in Pomerania, Documentation and Cultural Marketing“(Förderprogramm „South Baltic Cross Border Co-operation“) zu erarbeiten. Dabei werden die vom Verein bereits ehrenamtlich erarbeiteten Grundlagen in das Projekt einfließen. Der Projektkoordinator wird sowohl bei der Vorbereitung der Bestandsaufnahme als auch in der ersten Phase der Durchführung die am Projekt beteiligten Partner durch seine Kenntnisse auf dem Gebiet der Baugeschichte beraten und unterstützen. Die Stelle wurde mit unserem langjährigen Mitglied Michael Clavén besetzt. Sie ist zunächst bis zum Jahresende befristet. Wir hoffen, diese verlängert zu bekommen.


